Entwicklung des Embryos

Entwicklung der Embryos

Vom PN-Stadium zur Blastozyste
Die Entwicklung der Embryonen erfolgt im Labor in spezifischen Kulturmedien im Inkubator unter kontrollierten Temperatur- und Gasbedingungen.
Sie wird regelmäßig unter dem Mikroskop verfolgt.
Nicht alle Embryonen entwickeln sich vom PN-Stadium zum Blastozystenstadium. Die Blastocyste wird nach dem Stadium der Morula, d.h. dem sog. Maulbeerkeim, in der normalen Embryogenese erreicht. Die Morula ist ein kugeliger Zellhaufen, der in die Blastocyste übergeht. Diese besteht aus geschichteten zellen in Kugelform.

Nach dem Vierzell- bzw. Achtzellstadium bestimmt der Embryo mit seinen Genen die eigene Entwicklung.
Nur etwa 30% aller PN-Stadien erreichen das Blastozystenstadium. Der Grund dafür ist hauptsächlich das Vorliegen eines Chromosomendefektes.

Das Blastozystenstadium Tag P+5

Im Blasozystenstadium unterscheidet man die frühe und die expandierte Blastozyste. Im zweiten Stadium steht der Embryo kurz vor dem “Schlüpfen” (“hatching”). Nach dem Schlüpfen kann sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut einnisten. Die innere Zellmasse wird zum Embryo und die äußere zum Mutterkuchen.

Das Vorkernstadium (PN-Stadium) Tag P+1
Das Vierzellstadium Tag P+2
Das Achtzellstadium Tag P+3