Ultraschallkontrolle

Ultraschallkontrolle

Es ist wichtig, dass die Eizellen entnommen werden, wenn sie den erforderlichen Grad der Reifung erreicht haben, sich aber immer noch in den Follikeln befinden. Durch wiederholte Ultraschall- und Blutuntersuchungen in regelmäßigen Abständen lässt sich die Anzahl und das Wachstum der Follikel während eines Stimulationszyklus kontrollieren.
Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Follikel eine Eizelle enthält.

Durchführung:

Die erste Ultraschalluntersuchung erfolgt planmäßig vor Beginn der medikamentösen Behandlung (und liefert die Basiswerte), die nächste vor Beginn der Stimulation der Eierstöcke.

Nach einer weiteren Untersuchung, etwa sechs bis sieben Tage später, werden durchschnittlich jeden zweiten Tag Wiederholungsuntersuchungen vorgenommen.

Die Kontrolle des Prozesses erfolgt durch die Bestimmung von Hormonspiegel im Blut und die Messung der Follikelgröße.
Bei einem Follikeldurchmesser von 18-20 mm besteht Ovulationsreife. Da das Wachstum des Follikels etwa 2 mm pro Tag beträgt, kann dieser Zeitpunkt etwa 3-4 Tage vorausbestimmt werden.

Etwa 40 Stunden nach dem Anstieg von LH im Blut oder nach Gabe von HCG kommt es zum Eisprung.

Die Patientin erhält nach genauer Größenbestimmung der Follikel die Angabe, wann sie das HCG intramuskulär spritzen soll. Genau 36 h danach wird die Follikelpunktion durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist die endgültige Eireifung erfolgt, aber es hat noch keinen Eisprung gegeben.